Brandeinsatz

Was wir bei Bränden tun

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Bei einem Brandeinsatz zählt jede Sekunde. Unsere Feuerwehrleute bekämpfen Feuer in Gebäuden, Fahrzeugen und im Freien, retten Personen und Tiere aus verrauchten Räumen und sichern die Brandstelle anschließend nach. Dabei schützt uns moderne Ausrüstung vor Hitze und gefährlichen Rauchgasen.

Typische Einsatzszenarien

  • Wohnungs- und Hausbrand
  • Fahrzeugbrand auf Straßen oder der Autobahn
  • Kaminbrand oder Brand in technischen Anlagen
  • Böschungs- und Flächenbrand
  • Entstehungsbrand in Küche oder Keller
  • Mülltonnenbrand

Unser Vorgehen

Sobald die Alarmierung eingeht, rücken wir mit Löschfahrzeug und – je nach Meldebild – weiteren Sonderfahrzeugen aus. Die Leitstelle informiert uns auf der Anfahrt über Gebäudeart, mögliche Personen im Gebäude und die Lage der nächsten Hydranten.

An der Einsatzstelle verschafft sich der Einheitsführer sofort einen Überblick: Wo befindet sich der Brandherd? Sind noch Personen im Gebäude? Droht eine Ausbreitung auf Nachbarbereiche? Gleichzeitig stellt ein Trupp die Wasserversorgung sicher – entweder über einen nahen Hydranten oder über das Tankwasser des Fahrzeugs als Erstangriff.

Der Angriffstrupp rückt unter Atemschutz mit einer vorgewässerten Leitung vor. Dabei gilt eine eiserne Regel: Der Angriffstrupp darf ein verrauchtes oder brennendes Gebäude nur betreten, wenn gleichzeitig ein einsatzbereiter Sicherheitstrupp vor dem Gebäude in Bereitschaft steht. Dieser Sicherheitstrupp ist ebenfalls mit Atemschutz ausgerüstet und kann den Angriffstrupp sofort retten, falls dieser in Not gerät – etwa durch einen Atemschutzausfall, einen Sturz oder eine Verrauchung des Rückzugsweges. Ohne Sicherheitstrupp kein Innenangriff: Diese Vorschrift schützt das Leben unserer Einsatzkräfte. Unabhängig davon gilt stets: Menschenrettung hat Vorrang vor Brandbekämpfung. Parallel setzt ein weiterer Trupp ein Belüftungsgerät ein, um verrauchte Fluchtwege freizuhalten und die Sicht für den Angriffstrupp zu verbessern.

Nach dem Löschangriff folgt die gründliche Brandnachschau: Wir öffnen Wände, Decken und Böden, um versteckte Glutnester aufzuspüren. Erst wenn diese Kontrolle abgeschlossen ist und keine Gefahr eines Wiederaufflammens besteht, übergeben wir die Einsatzstelle an die Polizei und den Eigentümer.

Eingesetzte Technik

  • Atemschutzgeräte (Pressluftatmer)
  • Schlauchleitung und Strahlrohre
  • Wärmebildkamera zur Personensuche
  • Anleiterleiter und Drehleiter
  • Belüftungsgerät (Überdruckbelüftung)
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